Der neue Schulleiter am Goethe

Das Interview führten  Gunta Japina und Laetitia Bergmann.

Wie ihr wahrscheinlich schon wisst, haben wir an unserer Schule seit dem zweiten Halbjahr einen neuen Schulleiter, der Frank Scherler heißt und von der Stadtteilschule Blankenese zu uns gekommen ist. Wir haben ihn an seinem ersten Arbeitstag interviewt.

Die Faust: „Wie geht es Ihnen an Ihrem ersten Tag?“

Hr. Scherler: „Ich bin aufgeregt, weil alles neu ist und ich merke, dass ich hier schon verschwinde in meinen ganzen Kartons. Ich möchte mich möglichst schnell einrichten, damit ich mich dann mit den anderen Sachen beschäftigen kann.“

Die Faust: „Warum haben Sie sich für unsere Schule entschieden?“

Hr. Scherler: „Ich habe mich bei euch beworben, weil ich Lust hatte eine neue Aufgabe zu machen. Auf der anderen Schule war ich bis jetzt, sieben Jahre lang, ein Abteilungsleiter der Mittelstufe. Dann habe ich gemerkt, ich brauche eine neue Aufgabe und möchte an einer Schule arbeiten (betrifft jetzt diese Schule, Anm. d. Red.), die ein bisschen anders ist als die, an der ich bis jetzt war (betrifft die Stadtteilschule Blankenese, Anm. d. Red.). Je näher ich mir eure Schule angesehen habe, desto besser gefiel sie mir und da stellte fest: ‚Ja, das ist für mich die richtige Aufgabe.’“

 

Die Faust: „Wie stehen sie zur Handy-Nutzung?“

Hr. Scherler: „Ich habe da bisher eine sehr strenge Auffassung und die lautet: Handys sind in der Schule verboten.“

 

Die Faust: „War es an Ihrer alten Schule genauso mit den Handys oder gab es da bestimmte Zeiten, in denen man die Handys benutzen durfte?“

Hr. Scherler: „Also in der alten Schule war die Regelung: Handynutzung für die Jahrgänge 5-10 verboten, die Oberstufe durfe sie nutzen. Es gab bestimmte Gebäude z.B. Hauptgebäude, da durfte von niemandem das Handy benutzt werden. Nur mit einer Lehrererlaubnis durften alle anderen Schüler die Handys benutzen. Für mich ist das sehr wichtig, damit die Kinder mit den Gedanken im Unterricht sind und nicht am Handy.“

 

Die Faust: „Welche Fächer werden Sie hier an der Schule unterrichten?“

Hr. Scherler: „Als Schulleiter unterrichtet man wirklich wenig, weil man viele andere Aufgaben hat. Ich unterrichte ab morgen (den 1.2) einen Sportkurs in der Oberstufe. Meine Fächer sind Sport und Biologie.“

 

Die Faust: „Welche Klassenstufen würden Sie gerne unterrichten, wenn Sie die Wahl hätten?“

Hr. Scherler: „Ich würde gerne alle Klassen unterrichten.“

 

Die Faust: „Was machen sie gerne in Ihrer Freizeit?“

Hr. Scherler: „Also die Familie ist für mich sehr wichtig und ist auch ein grosses Thema. Ich verbringe gerne meine Freizeit mit meiner Familie: Ich habe eine Frau mit zwei Töchtern.

 

Die Faust: „Wie alt sind ihre Töchter?“

Hr. Scherler: „Die eine wird neun und die andere ist elf. Von daher ist mir auch wichtig, mit den Kindern etwas zu machen. Wenn ich mich alleine irgendwie entspannen möchte, dann mache ich gerne Sport: Ich laufe, ich gehe Klettern, ich spiele Tennis und ich spaziere gerne an der Elbe. Außerdem spiele ich ein bisschen Gitarre und ich lese gern.“

 

Die Faust: „ Haben sie auch Haustiere?“
Hr. Scherler: „Nein. Wir hatten vor kurzem zwei Meerschweinchen, aber die sind nach einem halben Jahr gestorben, also jetzt haben wir keine. Katzen werden wir auch nicht holen, weil ich eine Katzenallergie habe und Hunde finde ich zwar toll, aber wir haben keine Zeit.“

 

Die Faust: „ Das war es. Dankeschön, Herr Scherler.“

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