In diesem Krankenhaus fühlen sich Kinder wohl

Das ist das Motto der modernsten Kinderklinik Europas, die auf dem Gelände des Hamburger Universitätsklinikum entstehen soll. Am 28. März 2017 gab es deshalb eine Pressekonferenz für Schüler, und uns wurde erzählt, wie die Klinik später aussehen soll und wie Bauprobleme gelöst wurden.

Die Eröffnung findet im Jahr 2018 statt. Dann wird es auch einen Tag der offenen Tür geben. Bereits im Jahr 2007 wurde die Klinik geplant und im Jahr 2010 gab es einen Architektur-Wettbewerb, den die Firma „tsj Tönies+Schroeter+Jansen Architekten“ aus Lübeck gewann. Sie planten also das neue Klinikum auf dem UKE-Gelände.

Ein großes Problem waren die Kosten: Das UKE brauchte viel Geld und zwar 69,5 Millionen Euro für den Bau. Zum Vergleich: Das Hamburger Volksparkstadion kostete 100 Millionen Euro. Jedoch hat die Stadt nur 20 Millionen Euro für das UKE gegeben. Von den 69,5 Millionen Euro kommen 26 Millionen Euro aus den Kassen des UKEs (z.B Betten, Medizin, usw,). Wer richtig gerechnet hat, stellt fest, dass noch 23,5 Millionen Euro fehlten. Diese Summe sollte über Spenden zusammengetragen werden, doch zurzeit haben sie erst 19 Millionen Euro eingesammelt. Auf der Pressekonferenz warb das UKE damit, dass wenn jeder in Hamburg mindestens zwei Euro spenden würde, man auch die 23,5 Millionen Euro eingesammelt kriegen würde. Insgesamt zeigte man sich aber optimistisch, die Kosten bezahlen zu können.

 

UKE Kinderklinik II
Die verantwortlichen Bauherren, Bauleiter und Architekten waren zur Schüler-Pressekonferenz erschienen und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. (Foto: F. Wittkowski)

Das Kinderklinikum des UKEs widmet sich neben den „normalen“ Krankheiten von Kindern und Jugendlichen besonders den schwerkranken Kindern und erforscht auch neue Krankheiten und wie man sie besiegen kann. Sie werden auch eine sogenannte Tagesklinik haben, d.h. dass man da eine Behandlung bekommt, aber man trotzdem zuhause schlafen kann. Die Planer des Kinderklinikums möchten, dass sich die Kinder in der Klinik wohlfühlen, am meisten wenn die Kinder lange im Krankenhaus bleiben müssen. Deswegen haben sie 23 Vergnügungsräume und es gibt 3 verschiedene Arten von Räumen: Der erste Raum ist für die kleineren Kinder (von 0-7 Jahren), der zweite Raum ist für die Teenies (von 7-13 Jahren) und der dritter Raum ist für die jungen Erwachsenen (von 13-21 Jahren). In den einzelnen Räumen sind Sachen für die einzelnen Altersgruppen z.B in dem Raum für 0-7-Jährige ist Spielzeug, mit dem sie spielen können.

UKE Kinderklinik
Noch sieht es im Kinderklinikum so aus. Ob es bis zum Herbst fertig wird?
 (Foto: F. Wittkowski)

Die Planer vom UKE möchten ein Kino, eine Bühne und eine Schule mit ausgebildeten Lehrern einbauen, damit die Kinder die länger bleiben einen „normalen“ Alltag haben. Man kann auch dann mit seiner eigenen Klasse videochatten, weil es den Betreuern wichtig ist Kontakt zur Außenwelt zu haben. Außerdem wird es 3 OP-Säle geben, 14 tagesklinische Behandlungsplätze, 20 Intensivbetten für die Kinderintensivstation, 148 Betten inklusive Tagesklinik. Die Eltern haben auch noch extra Betten in den einzelnen Räumen haben damit sie die Nacht neben ihren Kind verbringen können, 550 Sanitäranlagen, 3.000m² Fensterfläche (meistens bis zum Boden und vor jeden Fenster mindestens ein Baum), 3.590m² für den Ambulanz-Bereich und 11.000m² Nutzflächen. Die Klinik hat auch einen 127 Jahren alten Baum der in Mitte des Gebäudes steht und deshalb ist auch das Cover der Klinik ein Baum.

Außerdem wird die Klinik eine Gemeinschaftsküche haben, damit die Eltern oder andere Familienteile oder auch Freunde zusammen etwas Leckeres kochen und essen können. Es werden noch drei Dachterrassen gebaut, wovon eine zusätzlich einen Garten erhalten soll. Da die Klinik sehr modern ist, werden sie auch eine gute W-LAN Verbindung erstellen.

Wir werden erst am Tag der offenen Tür überprüfen können ob alles so eingehalten wurde wie es gesagt wurde. Also wer Lust hat das Ergebnisse

Am Ende der Pressekonferenz wurden wir zu der Baustelle geführt und uns wurde erzählt und gezeigt, wo und wie es aussehen wird. Und man konnte schon die Stationen für die Krankenschwestern, die beiden Empfang-Stationen und die einzelnen Räume und Aufenthaltsräume erkennen. Es wurde da zwar fleißig gearbeitet, aber man konnte trotzdem sehr viel erkennen und wir fanden es spannend zu sehen, wie auf so einem Großbau gehandwerkt wird, weil es doch eine andere Nummer ist als ein ganz normales Haus zu bauen.

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