„Ich halte nichts davon morgens später anzufangen“

Faustblogger-Reporterin Berfin Kaya hat in einem Interview mit unserem Schulleiter Frank Scherler nach seiner Meinung zu einem späteren Unterrichtsbeginn gefragt. 

Faustblogger: Herr Scherler, welche Schule haben sie selbst besucht ?

Herr Scherler :Ich war auf der Julius-Leber-Schule von der 5. bis zur 13. Klasse, wo ich auch mein Abitur gemacht habe. 

Faustblogger: Und würden Sie ihre Schulzeit als schön bezeichnen ?

Herr Scherler: Normal. Ich hatte eine gute Schulzeit, aber auch während der Schulzeit hatte ich noch andere Interessen wie etwa das Hockeyspielen in AGs. 

Faustblogger: Sie sind ja schon gute drei Jahre der Schulleiter des Goethe-Gymnasiums. Was war Ihr erster Eindruck von dieser Schule.

Herr Scherler: Diese drei Jahre fühlen sich zwar lange an, aber ich bin noch nicht eine Ewigkeit hier. Bevor ich mich hier überhaupt beworben habe, hatte ich mir die Schule erstmal angeschaut und mein Gedanke war: tolles, großes Gelände, die Schüler wirkten nett und unkompliziert sowie aufgeschlossen. Herrn Stuhlmacher und Herrn Lenz habe ich zuerst kennengelernt. Mit denen habe ich mich ganz gut unterhalten können über die Schule, so dass mein erster Eindruck von der Schule war ‚Diese Schule gefällt mir gut und hier kann ich mir vorstellen zu arbeiten‘.

Faustblogger: Ist auf dem Schulgelände noch eine neue Umgestaltung geplant ?

Herr Scherler: Wir haben ja schon sehr viel verändert: der Pausenhof ist ja komplett neu gemacht worden. Im Neubau ( Haus G ) wollen wir Möbelstücke in den Lernfeldern aufbauen, damit ihr SchülerInnen in den Pausen oder in den Unterrichtsstunden euch dort besser aufhalten könnt. Wir werden das Gebäude noch weiter verbessern. Das wird die nächsten Monate alles passieren.
Es wird auch kein neues Haus gebaut, aber jetzt im Herbst 2020 wird es Veränderungen im Verwaltungsgebäude geben. Das wird saniert und dann wird auch die Pausenhalle neu gemacht. Außerdem werden unten noch Schülertoiletten eingebaut. Diese Veränderungen werden das Haus moderner machen.

Faustblogger: Wird es Veränderungen ab dem zweiten Halbjahr geben ?

Herr Scherler: Die Schulordnung wurde ja vor kurzem um drei Seiten gekürzt, aber die Regeln haben sich nicht viel geändert. Im zweiten Halbjahr wird es erstmal keine großen Neuerungen geben, aber in den Frühjahresferien wird der kleine Biologieraum vergrößert, indem die Wand nach hinten versetzt wird. Außerdem sind wir noch am überlegen, ob wir die Art der Essensausgabe verändern. Noch ist aber noch nichts sicher.

Faustblogger: Was macht die Schule, um den 5-Klässlern das Ankommen in der Schule zu erleichtern und die Gemeinschaft in der Klasse zu fördern. 

Herr Scherler: Ich glaube, dass wir als Schulgemeinschaft insgesamt allen neuen SchülerInnen, aber auch den neuen Erwachsenen hier den Start leicht machen, weil wir eine Schulgemeinschaft sind, die unkompliziert, aber auch nett auf andere zugeht. Die Klassenlehrerteams und die Abteilungsteilung, aber vor allem auch die Tutoren machen ja ganz viel, um es zu erleichtern – beispielsweise mit dem Schnuppertag vor den Sommerferien; und dann gibt es die drei Kennenlerntage am Anfang des Schuljahres, wo auch eine Ralley durch die Schule gemacht wird. Dann gibt es noch die Projektwoche, wo wir auch die Klassenreise in den Harz machen (auch die findet nun im Jg. 5 statt, Anm. d. Red.) und vorher liegen noch die Anti-Mobbing-Tage. Ab dem kommenden Schuljahr wird es auch Paten für die neuen 5. Klassen geben, welche die zukünftigen 10-Klässler sein werden. 

Faustblogger: Wird die Schule noch an weiteren Wettbewerben teilnehmen wie dem Englisch-Wettbewerb ,, Big Challenge“ ?

Herr Scherler: Wir nehmen schon an einer ganzen Reihe von Wettbewerben teil, aber das wissen gar nicht alle. Ein Wettbewerb, an dem wir jedes Jahr teilnehmen, ist die Mathe-Olympiade oder Jugend debattiert. Im Sportbereich nehmen wir auch  in allen Jahrgängen an vielen Wettbewerben teil. 

Faustblogger: Die letzte Frage lautet: Was ist ihre Meinung zu den langen Schultagen ?

Herr Scherler: Wer sich hier am Goethe-Gymnasium angemeldet hat, hat sich an einer Ganztagsschule angemeldet, das heißt sich hinterher zu wundern oder zu beschweren über lange Tage ist ein bisschen komisch. Trotzdem ist man natürlich nach langen Tagen müde und das kann ich auch verstehen. Aber ich halte nichts davon morgens später anzufangen , weil sich das dann alles nach hinten verschiebt. Alle Hamburger Gymnasien sind seit der Einführung G8-Ganztagsschulen. Die Schüler behaupten an einem anderen Gymnasium weniger Unterricht zu haben. Aber in allen Gymnasien in Hamburg haben die Schulen ab der 7 Klasse 34 Stunden Unterricht pro Woche.

Faustblogger: Herr Scherler, vielen Dank für Ihre Zeit und das Interview.

Das Interview führte Berfin Kaya (8c)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: